Programm:

Niels W. Gade (1817-1890): Elverskud op. 30 („Erlkönigs Tochter“)
Lars-Erik Larsson (1908-1986): Förklädd Gud op. 24 („Gott in Verkleidung“)

 

Ein Chorkonzert mit zwei „nordeuropäischen" Werken steht am Samstagnachmittag, 15.6.2024 ab 16 Uhr im Großen Saal der Hochschule auf dem Programm.

Die nach einer dänischen Volkserzählung konzipierte Ballade „Elverskud“ für Soli, Chor und Orchester des dänischen Komponisten Niels W. Gade erfeut sich in Skandinavien ungebrochener Beliebtheit. Der „nordische Ton“ dieser Semi-Oper findet sich in den ausdrucksstarken dramatischen Passagen ebenso wieder wie im lyrischen Ton, den der Komponist anschlägt.

Die Texte der 1940 für das schwedische Radio uraufgeführten weltlichen Kantate „Förklädd Gud“ op. 24 von Lars-Erik Larsson stammen aus der Gedichtsammlung „Kärlek i tjugonde seklet“ („Liebe im 20. Jahrhundert“) aus dem Jahr 1933 und basieren auf einem Motiv der antiken Mythologie: Gott Apollo ist dazu verdammt, ein Jahr lang als Mensch aufzutreten und in Thessalien dem König Admetus als Landarbeiter zu dienen. Dieser Stoff ist auch Gegenstand des Dramas „Alcestis“ von Euripides und wurde beispielsweise von Georg Friedrich Händel und Christoph Willibald Gluck als Oper vertont.

Es musizieren Orchester und Chor des Instituts für Musikpädagogik unter der Leitung von Prof. Jan Scheerer und Peter Sommerer.

Das Konzert wird am folgenden Abend um 19.30 Uhr in der Leipziger Bethanienkirche wiederholt.

Am 24. Juni 2024 lädt die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Chemnitz (TUC) um 19 Uhr zu einer besonderen Lesung in ihr IdeenReich, Straße der Nationen 33, ein. Burkhard Müller, Dozent für Latein am Zentrum für Fremdsprachen der TUC und Autor, liest aus seinem soeben erschienenen Buch „Die Elbe – Porträt eines Flusses“.

Er hat sich dazu Extremschwimmer Joseph Heß eingeladen, der 2017 den deutschen Teil des Flusses in seiner ganzen Länge von 620 Kilometern in zwölf Tagen abgeschwommen hat und der gleichfalls früher an der TUC gearbeitet hat. Mit ihm wird sich Müller über die sportliche Höchstleistung und die Erlebnisse bei dieser ungewöhnlichen Eroberung eines Flusses unterhalten. Und auch Müller berichtet von seiner Reise entlang der Elbe durch bekannte und vergessene Gegenden.

In seinem jüngsten Werk bricht Müller im nordböhmischen Oberlauf des Flusses auf, an der Schneekoppe, reist durch die Sächsische Schweiz bis nach Dresden. Von dort zieht er in die Bauhaus-Stadt Dessau und die Lutherstadt Wittenberg, durch Gegenden des alten Braunkohletagebaus, weiter bis nach Hamburg.

„Müller fragt nach der Geschichte der Orte und den Geschichten der Menschen – und erschließt damit nicht nur einen einzigartigen Kulturraum, sondern zeichnet zugleich ein eindrucksvolles deutsches Stimmungsbild“, so beschreibt der Verlag Rowolth Berlin Müllers Buch. Übrigens: Im Frühjahr 2024 wurde „Die Elbe – Porträt eines Flusses“ vom Vorstand des Sächsischen Literaturrates zu den zehn Neuerscheinungen sächsischer Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen ausgewählt wurde, die er für besonders empfehlenswert hält.

Die Lausitz erlebt gerade bahnbrechende Veränderungen, voller Investitionen in Bildung, Forschung, Wirtschaft und Technologie. Davon profitiert vor allem Ihr: die junge Generation.

Nutze jetzt die Chance, aktiv die neue Ära des Wissenschafts-Hotspots Görlitz mitzugestalten! Lass‘ uns gemeinsam die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung der Region stellen und Antworten auf folgenden Fragen finden:

Wie müssen Lebensumfeld, Hochschule, Freizeitmöglichkeiten und Stadtgesellschaft gestaltet werden, damit ich in Görlitz studiere? Was müsste sich ändern, damit ich meine Zukunft in Görlitz sehe? Wie können wissenschaftliche Einrichtungen kommunizieren, um Dich zu erreichen?

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Melde dich jetzt an und sei Teil der Veränderung: https://sas-sachsen.de/de/fruehschicht

Akademie-Forum

Öffentliche Streitgespräche in Leipzig

Um Anmeldung wird gebeten an: hohner@saw-leipzig.de

Wissenschaft im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, auf dem Marktplatz und im öffentlichen Raum, zu zweit oder in kleiner Gruppe die globalen Herausforderungen und Krisen genauso in den Blick nehmend wie die Probleme und Konflikte im persönlichen, lokalen oder regionalen Umfeld, sachlich und informativ, gerne kontrovers, immer konstruktiv – das ist die Idee einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe großer deutscher Wissenschaftsorganisationen, die im Juni startet.

Initiatoren sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienunion), die mit ihren öffentlichen Dialogen auf anschauliche Weise zeigen wollen, welche Bedeutung Wissenschaft im und für das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat und wie jede und jeder einzelne von Wissenschaft und Forschung profitieren kann. Damit soll es zugleich auch um die Rolle und den Wert von Wissenschaft in der demokratischen Gesellschaft und für diese gehen. Titel der Veranstaltungsreihe, in der sich zusammen mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den verschiedensten Fächern auch die Spitzen der veranstaltenden Organisationen persönlich engagieren: „Wissenschaft – und ich?! Bürgerinnen und Bürger im Austausch über Wissenschaft“.

Die neue Dialogreihe findet zunächst an drei aufeinanderfolgenden Samstagen im Juni statt: am 1. Juni auf dem Kornmarkt im sächsischen Zwickau, am 8. Juni auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel und am 15. Juni auf dem Museumsplatz im thüringischen Gera. Alle drei Veranstaltungen beginnen um 10 Uhr und sollen bis in den Nachmittag hinein dauern.

In den Gesprächen soll es um Themen wie Energie/Umwelt, Gesellschaft/Arbeitsmarkt, KI/Technik, Kunst/Kultur, Gesundheit/Ernährung sowie um Themen von lokalem Interesse wie zum Beispiel aus Stadtplanung oder Strukturwandel gehen, zu denen an Thementischen Expertinnen und Experten aus den entsprechenden Fachgebieten zum persönlichen Austausch einladen. Insgesamt sind an den drei Dialogangeboten rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt, die von Hochschulen und Forschungsinstituten aus ganz Deutschland kommen. Wissenschaftliche Objekte, Poster und andere Ausstellungsgegenstände sollen zusätzlich neugierig auf die Themen und Gespräche machen.

Wissenschaft im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, auf dem Marktplatz und im öffentlichen Raum, zu zweit oder in kleiner Gruppe die globalen Herausforderungen und Krisen genauso in den Blick nehmend wie die Probleme und Konflikte im persönlichen, lokalen oder regionalen Umfeld, sachlich und informativ, gerne kontrovers, immer konstruktiv – das ist die Idee einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe großer deutscher Wissenschaftsorganisationen, die im Juni startet.

Initiatoren sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Akademienunion), die mit ihren öffentlichen Dialogen auf anschauliche Weise zeigen wollen, welche Bedeutung Wissenschaft im und für das Leben der Bürgerinnen und Bürger hat und wie jede und jeder einzelne von Wissenschaft und Forschung profitieren kann. Damit soll es zugleich auch um die Rolle und den Wert von Wissenschaft in der demokratischen Gesellschaft und für diese gehen. Titel der Veranstaltungsreihe, in der sich zusammen mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den verschiedensten Fächern auch die Spitzen der veranstaltenden Organisationen persönlich engagieren: „Wissenschaft – und ich?! Bürgerinnen und Bürger im Austausch über Wissenschaft“.

Die neue Dialogreihe findet zunächst an drei aufeinanderfolgenden Samstagen im Juni statt: am 1. Juni auf dem Kornmarkt im sächsischen Zwickau, am 8. Juni auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel und am 15. Juni auf dem Museumsplatz im thüringischen Gera. Alle drei Veranstaltungen beginnen um 10 Uhr und sollen bis in den Nachmittag hinein dauern.

In den Gesprächen soll es um Themen wie Energie/Umwelt, Gesellschaft/Arbeitsmarkt, KI/Technik, Kunst/Kultur, Gesundheit/Ernährung sowie um Themen von lokalem Interesse wie zum Beispiel aus Stadtplanung oder Strukturwandel gehen, zu denen an Thementischen Expertinnen und Experten aus den entsprechenden Fachgebieten zum persönlichen Austausch einladen. Insgesamt sind an den drei Dialogangeboten rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt, die von Hochschulen und Forschungsinstituten aus ganz Deutschland kommen. Wissenschaftliche Objekte, Poster und andere Ausstellungsgegenstände sollen zusätzlich neugierig auf die Themen und Gespräche machen.

Die Westsächsische Hochschule beteiligt sich an einer Veranstaltungsreihe, zu der am Samstag erstmals auf den Zwickauer Kornmarkt eingeladen wird.

Welche Bedeutung hat Wissenschaft im täglichen Leben und für die demokratische Gesellschaft? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Veranstaltungsformates „Wissenschaft - und ich?! Bürgerinnen und Bürger im Austausch über Wissenschaft", das am 1. Juni in Zwickau beginnt und von der Westsächsischen Hochschule (WHZ) unterstützt wird. Die Veranstaltungsreihe, initiiert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, lädt Interessierte zum persönlichen Dialog ein.

Auf dem Kornmarkt werden - in kleinen Gruppen oder zu zweit - globale Herausforderungen und lokale Konflikte gleichermaßen betrachtet - sachlich, informativ und konstruktiv. Die Veranstaltungsreihe soll die Bedeutung von Wissenschaft für das Leben der Bürger anschaulich machen und zeigen, wie jeder Einzelne von Wissenschaft und Forschung profitieren kann.

Themen wie Energie/Umwelt, Gesellschaft/Arbeitsmarkt, Künstliche Intelligenz/Technik, Kunst/Kultur, Gesundheit/Ernährung sowie lokale Fragen wie der Strukturwandel werden diskutiert.

Die Dialogreihe startet am Samstag um 10 Uhr und soll bis in den Nachmittag hinein gehen.

Beim RoboDay am 1. Juni 2024 können Kinder und Jugendliche zwischen acht und 22 Jahren im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude der Technischen Universität Chemnitz (TUC), Reichenhainer Straße 90, in zwei Wettbewerben die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit selbstfahrenden Fahrzeugen unter Beweis stellen. Zum einen steht zwischen 9:45 und 17:00 Uhr der sächsische Regionalausscheid der diesjährigen World Robot Olympiad (WRO) an, bei dem sich die Teams fürs Deutschlandfinale 2024 am 14. und 15. Juni in Passau qualifizieren können. Für fünf Wettbewerbskategorien haben sich insgesamt 26 Teams aus ganz Sachsen angemeldet. Zum anderen werden am 1. Juni auch die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im sachsenweiten Roboterwettbewerb „RoboSAX“ gesucht, den das Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz mit Unterstützung der TUC veranstaltet. Für diesen Wettbewerb sind zwölf Teams aus Chemnitz, Crimmitschau, Lichtenstein, Meißen, Thum und Zwönitz angemeldet.

Veranstaltungsablauf:

09:00 Uhr: Start des sachsenweiten Roboterwettbewerbs „RoboSAX“

09:30 Uhr: Start der Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche für den leichten und spielerischen Einstieg in die Bereiche Robotik & Programmierung, Elektronik & Löten, 3D-Druck & Design sowie Mal- und Bastelangebote für die Kleinsten

09:45 Uhr: Start des WRO-Regionalwettbewerbs in verschiedenen Kategorien

10:15 Uhr: Vortrag von Martin Richter, Professur Betriebssysteme der TUC zum Thema „Vom einzelnen Roboter zum Schwarm: Ganzheitliche Programmierung von Gruppen unterschiedlicher Roboter“ (Raum C10.013)

11:00 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Florian Röhrbein, Professur Neurorobotik der TUC, zum Thema „Künstliche Dummheit und natürliche Intelligenz“ (Raum C10.013)

11:45 Uhr: Vortrag von Jun.-Prof. Dr. Andreas Bischof, Juniorprofessur Soziologie mit Schwerpunkt Technik der TUC, zum Thema "Roboter in sozialen Welten – Superhelden oder Spezialfall?" (Raum C10.013)

17:00 Uhr: Veranstaltungsende

Weitere Informationen: https://mintsportregion.de/roboday-chemnitz/

Kontakt: roboday@icm-chemnitz.de

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat den schriftlichen Nachlass von Theodor Rosenhauer (1901-1996) als Schenkung erhalten. Damit bewahrt die SLUB künftig neben persönlichen Dokumenten auch mehr als 1.200 Briefe und Postkarten des am 8. Mai 1901 in Dresden geborenen Malers. Der Nachlass wird nun erschlossen, sodass er anschließend im Verbundkatalog Kalliope recherchierbar ist und für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

Dazu Jana Kocourek, Leiterin der Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Landeskunde an der SLUB Dresden: „Wir freuen uns sehr über diese Schenkung. Der Nachlass von Theodor Rosenhauer ergänzt unseren Bestand von knapp 500 schriftlichen Nachlässen und Sammlungen von Künstlern, Literaten, Wissenschaftlern und Musikern in wunderbarer Weise. Er ist ein weiterer wichtiger Baustein, um Netzwerke in Kunst und Kultur dieser Zeit zu erforschen.“

Das Sammeln von Nachlässen hat in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek bereits eine lange Tradition. Seit den 1980er Jahren bildet sich ein Schwerpunkt im Bereich der Bildenden Kunst heraus. So werden die Nachlässe von in Sachsen tätigen Künstlern wie beispielsweise Ernst Hassebrauk oder Albert Wigand bewahrt. Gleichzeitig befinden sich auch die Archive von Kunstförderern wie Fritz Löffler oder Werner Schmidt und Galeriearchive wie das der in Dresden aktiven Galerie Döbele im Bestand der Bibliothek.

Gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stellt die SLUB am 30.5.2024 allen Interessierten den Künstler und seinen schriftlichen Nachlass vor. Die Veranstaltung in der Reihe „Unter der Lupe“ beginnt um 18:30 Uhr im Talleyrandzimmer der SLUB Dresden (Zellescher Weg 18, 01069 Dresden, 2. Etage). Der Eintritt ist frei. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung unter www.slubdd.de/rosenhauerlupe erforderlich.

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